5. Teil – Integration in die Gesamtkommunikation

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Der isolierte Social Media Manager gehört definitiv der Vergangenheit an – wenn uns die letzten 10 Jahre Hype rund um die unzähligen Netzwerke etwas gelehrt haben, dann dies. Es spielt keine Rolle, auf welchem Weg eine Botschaft verbreitet wird, solange sie im Kontext der Gesamtkommunikation steht.

Die Sonderstellung der Sozialen Medien besteht lediglich in ihrer technischen Verbreitung – inhaltlich haben sie die selben Qualitätsansprüche zu erfüllen wie jede andere Form der Unternehmenskommunikation. Es muss klar sein, wen die Botschaft zu welchem Ziel erreichen soll, ob es sich um den Aufbau neuer oder die Pflege bestehender Beziehungen handelt, welche personellen und materiellen Ressourcen dafür zur Verfügung stehen, in welchem Konkurrenzumfeld sie überzeugen muss und wie ihr Erfolg zu bemessen ist.

Illustration zum Artikel "Integration in die Gesamtkommunikation"

Integration scheint logisch – und wird häufig vernachlässigt

In der Praxis begegnet mir immer wieder das Prinzip „Einzelkämpfer“. Einzelne enthusiastische Mitarbeitende, oft aus Marketing oder Kommunikation, ergreifen die Initiative und beginnen mit der Pflege von Sozialen Medien. Die Geschäftsleitung drückt ihr Wohlwollen aus, solange es nichts kostet, die KollegInnen drücken ab und an auf „Like“ oder „Follow“ – und damit hat es ich dann; die meisten Mitarbeiter aus anderen Bereichen erfahren nicht einmal, dass ihr Unternehmen bei Facebook und Co. aktiv ist. Ohne eine ganzheitliche Strategie lässt sich das kontinuierliche und aufwändige Engagement weder aufrecht erhalten noch dessen Wert für die Unternehmung bemessen. Die Sozialen Medien sind isoliert wertlos – sowohl von innen wie von aussen betrachtet.

Wasser fliesst von oben nach unten

  • Eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Integration ist ein eindeutiges Bekenntnis der Geschäftsleitung. Die Social Media Strategie muss im Rahmen der Gesamtkommunikation verankert sein.
  • Wie bereits in den voran gegangenen Artikeln der Serie („Bestehende Themen nutzen“ und „Die besten Tools für bestehende Themen“) erwähnt, sind vielerorts bereits relevante Inhalte vorhanden. Der strategische Ansatz ermöglicht die zentrale Steuerung von integriert handelnden Teams über Funktionen oder Abteilungsgrenzen hinweg.
  • Die wichtigsten Botschafter eines jeden Unternehmens sind seine Mitarbeiter. Frühzeitig und motivierend einbezogen, können sie – samt ihren eigenen Netzwerken – zu einem wesentlichen Bestandteil des Erfolges werden.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Integration von Social Media gemacht?

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