list.ly – Interaktive Listen leben länger

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Listen erfreuen sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Beste Songs, praktischste Tools, unbegabteste Schauspieler, schönste Reiseziele, hässlichste Autofarbe – kaum ein Thema, das sich nicht anschaulich als Liste abbilden liesse. Einziger Nachteil der Listen ist ihre kurze Halbwertszeit: Kaum publiziert, sind sie auch schon überholt. Diesem Umstand rückt list.ly mit interaktiven Methoden zu Leibe.

Die kostenlose – offenbar werbefinanzierte – Webapplikation macht es einem denkbar einfach. Nach der Registrierung bei list.ly über das bevorzugte Netzwerk (zur Auswahl stehen Twitter, Facebook, Linkedin und Google+) klickt der User ganz einfach auf „New List“ und gibt dem künftigen Best-of-Bestseller einen Titel. Optional stehen 512 Zeichen für einen detaillierte Beschreibung zur Verfügung, die aber ganz weg gelassen oder später hinzu gefügt werden kann.

Im aufgeräumten Dashboard gelangt man anschliessend über die Schaltfläche „ADD TO LIST“ zum Auswahlfenster für neue Objekte. Dies können Links sein oder freie Texte bzw. Bilder samt Tags. Wer gerne direkt beim Surfen Listen anlegt – beispielsweise die schönsten Portfolios – kann ein Bookmarklet installieren. Einfacher geht es nun wirklich nicht.

Screenshot von list.ly

Auf diese Weise gelingen interaktive Listen in wenigen Augenblicken. Diese lassen sich nach verschiedenen Kriterien sortieren, nachträglich bearbeiten und über Soziale Netzwerke oder E-Mail teilen. Soweit so bekannt. Auch die Möglichkeit, mit mehreren anderen, eingeladenen Usern gleichzeitig an einer Liste zu arbeiten, ist – obschon sehr praktisch – nicht ganz neu. Der eigentliche Clou der App besteht darin, dass sich die Liste in Webseiten einbetten lässt. Und zwar nicht statisch als „Resultat“ sondern interaktiv als „Ausgangslage“. Die Leser des entsprechenden Artikels können nämlich die aufgeführten Punkte mit Daumen hoch oder runter bewerten und neue Punkte hinzufügen.

Das ist nicht nur für den User deutlich interessanter, als sich einfach eine subjektive (und möglicherweise nicht mehr aktuelle) Aufzählung anzuschauen. Für den Betreiber des Weblogs oder der Website ist es gleich doppelt interessant: Wer seine Meinung zu einem Thema abgegeben hat, tendiert zum erneuten Besuch, um die Veränderungen zu sehen. Und weil sich die Liste dynamisch verändert, wirkt sie sich auch noch positiv auf die SEO aus.

Ich habe hier als Beispiel mal willkürlich einige Tools aufgelistet, die mir bei der Arbeit mit Social Media praktisch erscheinen. Über Ergänzungen und Daumenbekundungen würde ich mich freuen …

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